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Meditation und die Ausstrahlung des Menschen

Meditation ist eine Jahrtausende alte Praktik, die vermehrt auch im Westen ausgeübt wird. Sie beeinflusst das Seelenleben des Praktizierenden auf einzigartige Weise und ist auch für den Körper eine Bereicherung.

Wie Meditation wirkt

Tägliche Meditation steigert das Wohlbefinden.Studien haben bewiesen, dass schon zehn Minuten Meditation pro Tag das individuelle Wohlbefinden steigern. Bei der Meditation werden die Muskeln entspannt, das Herz schlägt langsamer und der Sauerstoffverbrauch ist niedriger. Wesentlich weitreichender ist die Wirkung allerdings auf psychischer Ebene. Gerade im stressigen Alltag ist sie ein wichtiger Eckpfeiler, um die innere Reizüberflutung aufzulösen. Sie dient dazu, mit dem inneren Selbst eins zu werden. In gewisser Weise wird der Geist trainiert, neue Sicht- und Handlungsweisen zu akzeptieren und allgemein flexibler zu werden. Kurz: Die Kontrolle über das eigene Seelenleben nimmt zu. Das wirkt sich nicht nur positiv auf das eigene Wohlbefinden aus, sondern kann auch im Umgang mit der Umwelt eine große Bereicherung sein.

Wie sich die Ausstrahlung verändert

Wer täglich meditiert, kommt mit sich selbst ins Reine, verarbeitet Probleme besser und ist ausgeglichener. Dadurch verändert sich natürlich auch die Ausstrahlung. Man wird gelassener, was sich schnell auf andere Menschen übertragt. Probleme im Alltag können nüchterner betrachtet werden und auch der Umgang mit anderen Menschen ist entspannter. Das beweist auch eine Studie der Wake Forest University School of Medicine in Winston-Salen. In dieser wurden rund 11.000 Probanden mehrere Wochen lang beobachtet, während sie meditative Übungen durchführten. Am Ende zeigte sich eine spürbare Verbesserung der Stimmungslage und der kognitiven Fähigkeiten. Auch die Selbstbeherrschung nahm zu. Es zeigte sich, dass Meditierende mit ihrer ruhigen Art positiv auf ihre Gesprächspartner einwirken konnten. Die Ausstrahlung verändert sich also schon nach wenigen Wochen der Meditation signifikant. Der Grund dafür sind neuronale Verbindungen, die während der Meditation im Gehirn geknüpft werden.

Meditation: Nicht messbare Faktoren

Neben den positiven Wirkungen, die Meditation ohne Zweifel auslösen kann, gibt es auch einige Faktoren, die nicht unbedingt messbar sind. So schaffen Meditierende während der Meditation eine tiefe Verbindung zu ihrem inneren Selbst. Die eigene Aura wird positiver wahrgenommen und auch die Übung selbst kann ein wichtiger Ruhepol sein. Zwar sind die Veränderungen nicht messbar, doch für die Meditierenden haben sie eine enorme Wichtigkeit. Die verschiedenen Mantren wirken autosuggestiv und können durch mentale Visualisierungen noch verstärkt werden. Nicht zuletzt ist die Meditation eine Möglichkeit, abzuschalten. Ähnlich wie ein Spaziergang hilft sie, die Gedanken zu ordnen und den Fokus auf das Wesentliche zu richten. Es lässt sich also sagen, dass Meditation viele positive Aspekte mit sich bringt.

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